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Also wird Bestseller, wer sich sowieso schon gut verkauft!

Selbst Kindle eBooks schreiben • Top10-Amazon-Bestseller • Geldverdienen mit e-books im kindle Format

Wenn Ihr am Mittwoch meinem Programmhinweis gefolgt seid und auf ARTE den Film „Wie wird man Bestseller?“ angeschaut habt, dann werdet Ihr jetzt wissen, wie es funktioniert zumindest mit Hardcover oder Paperback-Büchern:

Einfach den „Deutschen Buchpreis“ gewinnen und schon geht’s ab mit der finanziellen Freiheit. Wer diesen oder andere Buchpreise gewinnt, wird von den Verlagen als Aushängeschild mit aller Marketingpower ganz nach vorn gebracht.

Der beste Satz im ganzen Film war aber der:

Also wird Bestseller, wer sich sowieso schon gut verkauft!

Genau das ist der Grund, warum es für Kindle-Autoren so eminent wichtig ist unter die Top 10 zu kommen. Ab diesem Zeitpunkt finden die Leser das Buch und der Autor muss nicht seinen Lesern hinter her rennen.

Die Verkaufszahlen, die im Film über Amazon genannt wurden sind von 2007. Inzwischen verkauft Amazon mehr eBooks als Hardcover/Paperback-Bücher! Genau das ist einer der Gründe jetzt sein eigenes eBook auf Amazon zu stellen. Die US-Welle der eBooks schwappt allmählich nach Deutschland rüber!

Hier ein paar eindrucksvolle Marktinfos aus meinem Businessplan:

  • Der weltweite eBook Markt wird 2015 einen geschätzten Umsatz von 5,4 Milliarden Euro haben.
  • Es werden ca. 33,09 Mio. eBook-Verkäufe für 2014-2015 prognostiziert (quelle: kirchner+robrecht, 2009)
  • Bereits im Sommer 2010 wurden bei Amazon USA mehr elektronische Bücher als Hardcover-Bücher verkauft. So setzte das Versandhaus im Juni 2010 auf 100 konventionelle Bücher 180 Kindle-eBooks ab. (Quelle: amazon.com)
  • Jedes 143. Buch wird heute in Deutschland bereits als eBook verkauft, d.h. alle 16 Sekunden wird in der BRD ein eBook aus dem Internet geladen.
  • Bis 2015 wird der Anteil der eBooks 6,3 % des Buchmarktes in der BRD ausmachen, das entspricht 350 Mio. Umsatz oder 33,09 Mio. Stück, bzw. 2 eBook-downloads pro Sekunde (Quelle: pricewaterhousecoopers, 2010 u. kirchner+robrecht, 2009, Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V.)
  • 2011 war bereits jedes 2 verkaufte Mobiltelefon in Deutschland ein Smartphone mit eBook-Reader-Funktionalität: 10,1 Mio. Stück! (quelle: bitcom, consumer electronics 2011).
  • Weltweit wurden 2011 450 Mio. Smartphones verkauft (Quelle: RBC Capital markets)
  • 2011 sind 34% der Weltbevölkerung online, in BRD sind es 70% aller Deutschen (Quelle: ARD/ZDF Online Studie)
  • Knapp 13 Mio. Euro gaben die Deutschen in den Monaten Januar bis Juni 2011 Jahr für E-Books (ohne Schul- und Fachbücher) aus, insgesamt 1,4 Mio. Titel.
  • Die Zahl der Käufer taxieren die Forscher auf 340.000 Personen. 46 % der Deutschen haben das eBook als zukünftiges Informationsmedium (digitales Infoprodukt) akzeptiert.
  • Die eBook-Käufer in Deutschland sind zu 58% männlich und zu 42% weiblich (+8 % gegenüber Vorjahr) (Quelle: GfK, 2011,Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V.)
  • Genreaufteilung nach Umsatz: Die deutschen eBook-Käufer konsumierten im Januar 2011 33% Sachbücher, 30% wiss. Bücher, 28% Fachliteratur, 15% Ratgeber, 11% Belletristik, 10% Kinderbücher, 7% Schulbücher und 6% Reiseliteratur (Quelle: Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V.)

Diese Zahlen finde ich beeindruckend, meine Arbeitsagentur fand dies nicht!

Interessant im Film von Thomas Palzer ist auch der Länderaspekt gewesen, ein deutsches Buch verkauft sich in Korea besser als in Frankreich. Die Länder haben alle unterschiedliche (eBook-)Märkte, die es beim Verkauf zu beachten gilt.

Wenn Sie bei Amazon ihr Buch verkaufen, können Sie es entweder nur in Deutschland/USA/England oder weltweit anbieten. Das entscheiden Sie ganz allein!

Im nächsten Artikel geht es dann um Gartenarbeit, bzw. die Basics zum Verkauf bei Amazon!

In diesem Sinne

sharing-is-loving

Euer Mathias

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„Das Bestseller-Experiment“

Selbst Kindle eBooks schreiben • Top10-Amazon-Bestseller • Geldverdienen mit e-books im kindle Format

In Deutschland spricht man nicht über Geld oder Einnahmen.

Das möchte ich ändern.

Es wird über Einnahmen viel spekuliert aber Genaues weiß man nicht.

Auf meinem Blog werde ich regelmäßig meine eBook-Verkaufszahlen veröffentlichen, so wie dies auch Wolfgang Tischer auf seinem Blog literaturcafe.de tut.

Nur durch eine gewisse Transparenz lässt sich zeigen, wie die deutschen Verkaufszahlen auf meine Optimierungen reagieren und lässt sich überprüfen, ob die eingesetzten Tools auch mit den richtigen Zahlen arbeiten. Schließlich wollen Sie auch überprüfen, ob meine klugen Tipps  auch stimmen.

Einfach ein eBook zu schreiben, es bei Amazon hineinzustellen und zu hoffen, dass nun Millionen Leser einem dieses aus der Hand reißen, ist eine (zugegeben) schöne Illusion. So funktioniert es aber nicht, das kann ich bestätigen. Ich habe nämlich genau das getan vor einiger Zeit (März 2010). Keine Werbung – kein Trommeln, nichts.

Das Buch heißt „Mit Microstock zum Millionär – das Erfolgsgeheimnis des Microstock-Fotografen Yuri Arcurs“. Der recht reißerische Titel ist etwas irreführend aber der Däne Yuri Arcurs ist mit seinen Microstock-Fotos zum mehrfachen Millionär geworden. Er verkauft über 1 Mio Fotos pro Jahr das sind ca. 2.000 täglich und bezeichnet sich selbst als den erfolgreichsten Microstock-Fotografen der Welt. Das Buch beschreibt, wie man diesen Erfolg nachahmen kann und dabei eine eigene Marke kreiert. Ich habe das eBook  zum Austesten unter Pseudonym veröffentlicht (Hans Werscht und Sophie Mama).

Viele Autoren sind sehr sensibel wenn es um Kritik an ihrem „Baby“ (Buch) geht.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass kein Buch nur über positive Bewertungen verfügt. Es wird immer Meinungen dagegen geben und es wird immer Menschen geben, die Ihr Werk schlecht reden – aus den verschiedensten Gründen (u.a. Missgunst und Neid).

Tipp:

Stehen Sie mit Ihrem realen Namen für Ihr „Baby“ ein. Nur so zeigen Sie, dass wenigstens Sie als Produzent hinter dem Buch stehen und können es gegen mögliche Kritik beschützen. Wenn Sie ein Bild von sich in das Buch oder auf das Cover packen, sehen die Menschen das Buch mit anderen Augen und haben Vertrauen.

Auf Amazon Kindle wird und wurde eine ganze Menge Schrott verkauft, so dass viele Konsumenten vorsichtig geworden sind. Schaffen Sie sich ein dickes Fell an und nehmen Sie nicht jede schlechte Bewertung persönlich!

Mein Buch war als Paperback  layoutet und über 100 Seiten stark. Für Amazons Kindle zu lang, so beschloss ich zwei Teile daraus zu machen und das Cover zu ändern, um es gegen die PDF-Version abzugrenzen. Ein PDF hat ein starres Layout während die mobilen Versionen des eBooks (.mobi/ .epub usw) den Textfluss dynamisch an die Einstellungen (Schriftart- und größe) des jeweiligen Anzeigegerät (eReader) anpassen.

 

 

Ich habe bis heute 37 Exemplare des eBooks auf Amazon verkauft. Beide Teile zusammen!

Ich werde ein Experiment wagen – sozusagen das „Bestseller-Experiment“. Es geht nämlich darum, meine Bücher, die verkaufsmäßig so dahindümpeln zu Bestsellern zu machen.

 

Immerhin habe ich bei Amazon mit Teil 1 von „Mit Microstock zum Millionär – das Erfolgsgeheimnis des Microstock-Fotografen Yuri Arcurs“ den globalen Bestseller-Rang: #68.674 der Bezahlt-Books und im Kindle-Shop  bin ich Nr. 92 in der Kategorie „Kindle-Shop > eBooks > Film, Kunst & Kultur > Fotografie

Bei Teil 2 von „Mit Microstock zum Millionär – das Erfolgsgeheimnis des Microstock-Fotografen Yuri Arcurs“ ist es der globale Verkaufsrang #46.179 der Bezahlt-Books und im Kindle-Shop Nr. 74  in der Kategorie „Kindle-Shop > eBooks > Film, Kunst & Kultur > Fotografie

 

Das hört sich doch gar nicht so schlecht an (wenn man bedenkt, dass es noch keine einzige Bewertung gibt und Amazon jeden Tag durchschnittlich 60.000 eBooks weltweit verkauft)!

Allzu viel Konkurrenz im Fotostock-Sektor gibt es nicht. Also ideale Voraussetzungen, meine neu gewonnenen Optimierungskenntnisse auszutesten und meine eBooks in die Top10 zu katapultieren. Wir werden sehen… Aber Moment mal, Sophie und Hans sind ja bereits zweifache Top 100- Bestseller Autoren in der Kategorie Fotografie! Und trotzdem haben Sie nur 37 Verkäufe – wie geht das?

Wie man an dem erotischen Umfeld erkennen kann, in dem die zwei Bücher sich einreihen, geht es hier sehr „schlüpfrig“ zu. Eingeklemmt zwischen „Monstertitten“ und „Erotik pur“ scheint es für beide Titel kein Entrinnen zu geben aus der Mittelmäßigkeit der Top 100. Vielleicht hilft die Einordnung in eine neue Kategorie?


Es gibt da einige Stellschrauben zu drehen und ich werde mit ihnen zusammen auszuprobieren, welche Tipps funktionieren und welche nicht: Cover, Titel, Beschreibung, Bewertung, Autorenseite usw. Es heißt also testen, testen, testen…

Aber wie schon angedeutet, funktioniert es nicht, das man ein Buch schreibt und hofft, viele kaufen es.

Anders herum wird ein Schuh draus:

Wenn man vorher recherchiert, wie viele Leser es für ein bestimmtes Thema geben wird, kann man genau diese Zielgruppe mit seinem Buch „bedienen“.

Ich sehe jetzt schon wie verschiedene Autoren bei den letzten Zeilen ihre Nase rümpfen. Ich soll für eine Zielgruppe schreiben zu einem Thema in das ich mich erst noch als Experte beweisen muss – nur des schnöden Mammons wegen? Aber ich will nur über das schreiben, was mir Spaß macht!

Ja, das ist ihr gutes Recht und wenn Sie bei dem Standpunkt bleiben, kaufen Ihre Mutter, Ihr Vater und vielleicht Ihre Geschwister ein Exemplar Ihres eBooks. Davon leben können Sie aber nicht. Und genau darum geht es hier in diesem Blog. So viele eBooks verkaufen, dass man davon leben kann.

Vielleicht werde ich später auch auf die Feinheiten des Schreibens bzw. Geschichtenerzählens an sich eingehen, wie man Outlines macht und Charaktere entwirft, die authentisch sind. Aber erst kommt die finanzielle Freiheit – dann die Publizistische. Also ran an den Speck!

Das aller Beste wäre, Sie hätten bereits eine große Fangemeinde oder community wie das heute so schön heißt, dann hätten sie bereits Ihre Zielgruppe und müssten diese nur noch fragen, was die denn so von Ihnen wünschen. Dann geben Sie Ihnen das gegen Bezahlung und – herzlichen Glückwunsch fortan sind Sie finanziell unabhängig und können Ihr Buch über das Thema „Münzen aus den Weltkriegsjahren“ schreiben. Die wenigsten dürften bereits über eine eigene Fangemeinde verfügen und deshalb kommt social media ins Spiel – aber davon in einem späteren Artikel.

Wie kommt man an ein Buch-Thema, das sehr viele Menschen interessiert? Die Antwort ist verblüffend einfach: recherchieren und zuhören!

Dabei denkt man sofort an Google und diverse Keywordtools und macht dabei bereits den ersten Gedankenfehler: Wonach die Leute auf Google suchen, ist nur ein Indiz für ein möglicherweise schreibenswertes Thema aber kein Beweis. Dazu kommt, dass Google Ihnen die meisten Suchanfragen vorenthält, wenn Sie ihren Chrome-Browser lokal auf ihren Wohnort eingestellt haben.

Besser ist es dort zu recherchieren, wo Literatur massenhaft verkauft wird z.B. im Amazon Kindle Shop. Auch in die Magazin-Kategorie lohnt sich ein Blick, hier werden neue Themen oft ausprobiert, die bereits große Erfolgsaussichten haben. Im Blog von Amazon werden immer wieder die Deals des Tages vorgestellt- eBooks, die im Preis herunter gesetzt wurden, was darauf hindeutet, das sie sich schlecht verkaufen!

Tipp:

Sehen Sie sich die Bestsellerliste Top 10 an und verbringen Sie mal einen ganzen Tag in den verschiedenen Kategorien des Kindle Shops. Schauen Sie auf die Cover (Bilder, Titel, Preise, Bewertungen, Likes?) und geben Sie mal Themen-Stichwörter in die Suchfunktion ein. So werden Sie ein Gespür dafür bekommen, mit welchen Themen Geld verdient wird. Jetzt sollten Sie im nächsten Schritt recherchieren, wie groß die Konkurrenz ist und sich vielleicht mal ein eBook der Konkurrenz zu Ihrem Thema kaufen.

Und hier gleich der nächste Hinweis.

Tipp:

Sie benötigen zum Kaufen und Lesen eines eBooks kein Kindle-eBook-Lesegerät. Amazon verschenkt eine Lesesoftware für Ipad, Mac und PC, mit der Sie genau das tun können. Sie müssen sich nur einen Amazon-Account anlegen (mit Kreditkarte) und ihre Daten eingeben, dann kann der Lesespaß auch schon beginnen. Viele eBooks gibt’s sogar gratis! Es gib auch einen Kindle Cloud Reader, mit dem Sie Ihre Kindle eBooks direkt in Ihrem Browser lesen können (Safari, Chrome) und Apps für Tabletts und Smartphones mit anderen Betriebssystemen.

Denken Sie daran, wenn Sie in den Top10 sind (also auf der ersten Seite der Amazonsuche), dann werden Sie von den Lesern gefunden und müssen nicht die Leser finden…

Ich werde das „Bestseller-Experiment“ folgendermaßen durchführen:

  1. Werde ich mein bereits bestehendes eBook auf Amazon Stück für Stück optimieren um in die Top 10 zu gelangen
  1. Werde ich ein neues eBook produzieren, für das ich vorher einen Käufermarkt recherchiert habe.
  2. Dieses Buch werde ich auf Englisch übersetzen lassen und in den englischsprachigen Raum verkaufen und ebenfalls optimieren (Der Markt ist einfach größer)

Und Sie lasse ich dabei über meine Schulter schauen. Die spannende Frage, wer schafft es eher in die Top 10 – Variante 1 oder 2?

Tipp:

Dies ist ein Experiment, normalerweise ist es schon ein weiterer Fehler seine Energie auf mehrere Projekte zu verteilen und nicht seine ganze Kraft in ein einziges Projekt zu stecken.

Also machen Sie Ihre Schublade mit den vielen Ideen auf und wählen Sie eine aus, die Sie dann realisieren und fangen Sie an – jetzt – noch in diesem Augenblick.

Erfolg kommt von T U N!

Nächste Woche geht es dann an die Basics.

Blühender Garten

©smartpix.eu

Wenn Sie einen Garten anlegen möchten, müssen Sie auch wissen, zu welcher Zeit die Sonne wohin scheint und welche Maße der Garten hat. Sie müssen eine Ahnung haben, welchen Boden sie haben und was dort wachsen wird.  Nur so können Sie zielgerichtet und erfolgreich die Pflanzen auf die Fläche verteilen, die Sie wachsen sehen möchten. Sie müssen wissen, welche Werkzeuge sie benötigen und ob Sie die vernünftig bedienen können. Wie viel Wasser die Pflanzen benötigen usw. – genau so oder so ähnlich ist es mit dem Verkauf von eBooks auch.

Lassen Sie die Sonne in Ihr Herz scheinen. Schauen Sie nächste Woche wieder rein!

Ich würde mich freuen.

sharing-is-loving

Euer Mathias

 

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Die „jeder kann Autor werden“ – Revolution!

Businessplan

Selbst Kindle eBooks schreiben • Top10-Amazon-Bestseller • Geldverdienen mit e-books im kindle Format

Zitat:

“Kindle Direct Publishing ermutigt ernsthafte Autoren den Leser zu erreichen, Anhänger zu gewinnen, sich den Lebensunterhalt damit zu verdienen und dies unter den eigenen Bedingungen zu tun. ” Jeff Bezos (Amazon)

Als ehemaliger Werbetexter und Autor von Fachartikeln wollte ich mich mit einer Idee und dem Gründungszuschuß des Arbeitsamtes eigentlich nur mal eben selbständig machen.

Der Gründungszuschuß von 300€ für 6 Monate zusätzlich zum ALG1-Anspruch (der mit verrechnet wird, also nicht etwa übrig bleibt) wird für die “soziale” Absicherung geleistet, wenn der Gründer in den ersten 6 Monaten nicht allein von den Einnahmen leben kann. Dies sollte in den meisten Fällen einer Neugründung im Kleingründungsbereich zutreffen so auch bei mir.

Letztendlich ist das das vom Arbeitsamt gesparte Geld, was sie in diesen 6 Monaten nicht für meine Krankenversicherung im Falle von ALG1 einzahlen müssen ;_) nur eben als “Gründerzuschuß” schön verpackt mit rotem Schleifchen drum herum. Was sind wir blöd und denken wir kriegen etwas geschenkt von Vater Staat. Weit gefehlt, denn von diesem Deal haben beide Seiten etwas – das Arbeitsamt auf lange Sicht sicher etwas mehr.

Meine Idee bestand kurz gesagt darin, Ebooks zu schreiben und über den Amazon Kindlestore in Eigenregie zu verkaufen.

Ich verfasste also einen fundierten Businessplan mit Marketingkonzept, Inhaltsverzeichnis und buntem Cover (ganz wichtig) und alles Weitere um den Gründungszuschuss beantragen zu können. Die Fachkundige Stellungnahme fiel auch in allen Punkten positiv aus, nur hatte der Gutachter in den erweiterten Hinweisen mit seinem Misstrauen gegenüber den neuen Medien durchblicken lassen, dass diese Kleingründung ein gewisses Risiko darstelle.

Ja welcher Geschäftsbereich ist denn heutzutage risikolos und gleichzeitig finanziell attraktiv? Jeder Unternehmer weiß, dass sich diese beiden Eigenschaften gegenseitig ausschließen und Märkte dynamisch sind und nicht starr.

Nachdem mich zuvor das Arbeitsamt in eine Zwangsmaßnahme (Integrationskurs) einweisen wollte, die ich (nachweislich) mindestens schon einmal belegt hatte und aus diesem und fünf weiteren Gründen nicht antreten wollte, wurde es mit den 150 Tagen ALG1-Restanspruch schon äußerst knapp. Es lagen nachweisliche Verstöße gegen den Datenschutz vor, was ich dem Datenschutzbeauftragten des Landes mitteilte. Das Arbeitsamt sperrte mir daraufhin drei Wochen das Geld, was natürlich zu einer Klage meinerseits vor dem Sozialgericht führte.

Ich muss dazu sagen, dass ich schon einmal vor 6 Jahren aus HartzVI heraus eine Gründung machte, die sich aber als nicht praktikabel und noch weniger profitabel erwies und durch eine Festanstellung beendet wurde.

Immerhin hatte ich schon einmal erfolgreich einen Existenzgründerkurs belegt und alle psychologischen Tests absolviert, die damals Voraussetzung waren. Für die bevorstehende Neugründung hatte ich mich aber dazu durchgerungen den FDUP-Test noch einmal zu machen, da er sich scheinbar seitdem ersten Test geändert hatte. Dieser wissenschaftliche Test fragt die Unternehmereigenschaften des Gründers in ca. 100 Fragen ab. Das Testergebnis habe ich bis heute nicht bekommen. Also gehe ich mal davon aus, dass ich diesen Test bestanden habe.

Die Voraussetzungen waren also allesamt für einen positiven Bescheid gegeben. Nur das Arbeitsamt war mir scheinbar noch böse wegen des Datenschutzbeauftragten, den sie nun am Halse hatten, also gab es eine Absage zum Gründungszuschuss. Ich höre meine Leser schon rufen: Ja, wie naiv ist er denn, zu glauben, das es für seine „Wehrhaftgkeit keine Retourkutsche geben könnte. Nun ja, selbst als Revoluzzer glaube ich zuerst einmal an das Gute im Menschen und an die Gerechtigkeit unserer Gesetze.

Das Arbeitsamt hatte natürlich „arge“ Probleme Gründe für die Ablehnung zu finden. Und so waren es dann auch die dünnen Hinweise des Gutachters und der inzwischen fehlende ALG1-Restanspruch von 150 Tagen (den das Amt selbst verschuldet hatte), die dafür herhalten mussten. Ach so und meine fehlende Eignung für die Erstellung von eBooks. -> Im Businessplan steht ein Link auf meine Website auf der zwei Bücher von mir auf Amazon angeboten werden.

Dass das von mir gewählte Geschäftsmodell funktioniert, macht die Neuseeländerin Amanda Hocking sehr eindrucksvoll deutlich. Sie schreibt Fortsetzungskurzgeschichten rund um Vampire (99 cent) und ist bereits (mehrfache ?) Millionärin damit geworden.

Na ja, das Sozialgericht hat ja sowieso nichts zu tun also hagelte es prompt die zweite Klage. Die haben mich inzwischen so lieb, dass Sie mich offenbar immer wieder gerne vor dem Sozialgericht wiedersehen möchten.

Zwischenzeitlich hatte ich mich bei der KSK (Künstlersozialkasse) angemeldet, Software bestellt und und und….

Jetzt bin ich durch die zwei Prozesse erst einmal lahmgelegt. Denn wenn ich jetzt anfange zu arbeiten, dann verliere ich meinen Anspruch auf ALG1.

Mich ohne Gründungszuschuss einfach selbständig zu machen, wäre Harakiri, weil in den ersten Monaten wenig bis gar kein Einkommen reinkommen würde. Das hat auch der misstrauische Gutachter erkannt. Amazon schüttet erst ab einem gewissen Betrag die Tantiemen aus solange werden die gesammelt (bis zu drei Monate).

Also bleibt mir nur das Revoluzzer-Bloggen (ohne Gewinnabsicht), was ich hiermit praktiziere. Ich möchte das Beste aus meiner Lage machen, deshalb schreibe ich jetzt über meine Experimente zum Thema Geld verdienen mit Ebooks in Deutschland.

Ich habe jetzt fast ein Jahr lang zu dem Thema recherchiert und viele englische Tools und Tutorials angeschaut und durchgearbeitet. Es gibt einige selbsternannte Gurus, die scheinbar den heiligen Gral gefunden haben und viele Trittbrettfahrer, die gar nichts Eigenes zu sagen haben- eben wie in jedem anderen Markt auch.

Vieles auf diesem Markt ist Schrott und nicht eine Sekunde wert gelesen zu werden, anderes ist sehr interessant und manchmal findet man auch echte Goldstücke (die teilweise genau diesen Goldpreis kosten). Wer kann schon 2000$ ausgeben für einen englischen Kurs mit drei PDF und 7 DVDs? Nun auch ich habe diesen Preis nicht gezahlt aber als Journalist und Betreiber von topseller-ebooks.com habe ich viele review-copies bekommen, das sind Rezensionsexemplare zum Besprechen auf meinem Blog.

Durch diese „gute Tat“ der Produzenten ist es mir möglich, mein Wissen mit Euch zu teilen. Ich will hier stellvertretend Oli Hille den Bestsellerautor aus Neuseeland, James J.Jones, Mark Joyner, Jeff Walker und viele andere nennen.

Allerdings ist Deutschland im ebook-Markt ein “Entwicklungsland” verglichen mit den USA und anderen Schwergewichten des Marktes. Der US-Markt wird zu 65%-70% von Amazon beherrscht, den Rest teilen sich Apple, Barnes und Noble, Google und andere. Auch hat die USA ein Copyright, das nur schwer mit unserem Urheberrecht vergleichbar ist. Deshalb können diese Konzepte nicht 1:1 aus den USA übernommen werden. Hier muss also außer dem Hang zum deutschen Rechtsverständnis auch der gesunde Menschenverstand eingeschaltet werden und jeder für sich entscheiden, ob er diesen oder jenen Weg gehen will.

Ich habe die Anmeldeprozeduren von Apple iBookstore bis Amazon selbst durchexerziert und weiß, wovon ich rede.

Wenn man alles richtig gemacht hat, öffnet sich die Tür zum weltweiten Verkaufsparadies (wie im Bild zu sehen)!

 

Wenn man alles richtig gemacht hat, öffnet sich die Tür zum weltweiten Verkaufsparadies!

Ich zeige Euch genau, was ihr benötigt, um an der größten Umwälzung unserer Gesellschaft teilzuhaben. Jeder kann Autor werden und seine Bücher ohne Verlag verkaufen. Das ist eine große Revolution, die da stattfindet und wie lange habe ich darauf gewartet, meine eigenen Bücher von Euch gelesen zu sehen… Vergleichbar ist dies in etwa mit Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks, der den Zugang zu Büchern für alle ermöglichte.

Auch ich hatte vor Jahren meine Manuskripte an viele Verlage geschickt und ebenso viele Absagen erhalten, zusätzlich gab es dann auch noch die Angebote al lá „für 6.500 DM verlegen wir Ihr grandioses Buch und machen Sie zum Star!“

Diese Ausbeuter-Verlage wurden von Amazon, Apple und Co niedergemacht. Hurra auf die Revolution, diese Geier braucht niemand! Wir nehmen jetzt unser Schicksal selbst in die Hand und lassen uns auch vom Arbeitsverhinderungssamt nicht abhalten, unsere Gedanken der Welt mitzuteilen…

Aber trotz aller Euphorie stehen doch ein paar Hindernisse auf dem steinigen Weg zum großen Ruhm, die da z.B. “Finanzamt“ und „Urheberrecht“ heißen. Näheres dazu und zu den Voraussetzungen beim großen Goldrausch mit schürfen zu dürfen, gibt es in den nächsten Artikeln.

Es ist wie vorher schon bei der App-Entwicklung eine besondere Atmosphäre spürbar- ein Aufbruch in eine neue Zeit. Alles ist möglich und wie viel leichter ist es ein eBuch zu schreiben als eine App zu programmieren? Nun in Wirklichkeit wachsen dank HTML5 beide Welten ganz eng zusammen –  aber das ist eine andere Geschichte, die zu einem späteren Zeitpunkt erzahlt wird.

Apple verschenkt eine Publishing-Software, die es in verschiedenen Bereichen durchaus mit Adobes Indesign CS6 oder Quark Xpress 9.3 aufnehmen kann. Mit Apples iBooks Author ist es intuitiv möglich interaktive (mit Multimedia -Inhalten ergänzte) Lehr-Bücher direkt auf das IPad zu veröffentlichen.

In Deutschland sind längst nicht alle Nischen so stark besetzt wie im englischsprachigen Markt. Dennoch ist eine Übersetzung ins englische ihres deutschen ebooks eine lohnenswerte Überlegung- warum erkläre ich später.

Was ich an dieser Stelle veröffentliche, gibt es im ganzen deutschsprachigen Raum nicht zu lesen. Viele der Infos habe ich mühsam aus dem Englischen übersetzt, mir in teilweise abenteuerlichen  englischen Youtube -Tutorials angeeignet oder im Selbstversuch langwierig ausprobiert. Als ich anfing, wünschte ich schon alles zu wissen, was ich heute weiß oder wenigstens alle Infos an einem einzigen punkt zu finden. Das hätte mir einige Fehlschläge erspart. Aber aus Fehlern lernt man ja.

Dieser Blog soll aber keine “one man show” werden, also an alle da draußen, die ähnliche oder auch ganz andere Erfahrungen mit dem Verkauf von ebooks in Deutschland gemacht haben, seien aufgerufen, ihre Worte kund zu tun. Nur Mut!

Und wer immer up to date bleiben will, sollte sich in den email-Verteiler eintragen… darüber warten auch noch einige Goodies auf Euch… Lasst Euch überraschen!

In diesem Sinne:
“sharing-is-loving”

Euer Mathias

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Willkommen auf Topseller Ebooks!

Selbst Kindle eBooks schreiben • Top10-Amazon-Bestseller • Geldverdienen mit e-books im kindle Format

 

Herzlich willkommen auf dem neuen Blog rund um das Thema eBooks! Ich werde Ihnen neue eBooks vorstellen und zeigen, wie Sie eigene eBooks schreiben und erfolgreich verkaufen.


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